Tilde Michels: Freundschaft für immer und ewig?

Sabine Horstmann (13)

Buchtitel

Das Buch handelt von zwei Mädchen in der Hitlerzeit. Die beide Mädchen heißen Susi und Esther. Die beiden Mädchen sind sehr gut befreundet. Esther ist Jüdin.

Das merken die beiden erst, als sie ihre Freundschaft mit einem Ring besiegeln, in dem in der Mitte ein Hakenkreuz ist. Esthers Vater verbietet nämlich seiner Tochter diesen Ring zu tragen. Für Esther nehmen von da an viele Probleme ihren Anfang.

Auf der Straße wird sie von ein paar Jungen dumm angelabert. Susis Eltern machen ihre Tochter darauf aufmerksam, daß es für sie auch ziemlich schwierig wird. Sie soll sich zwischen den Schwierigkeiten und ihrer Freundin Esther entscheiden.

Susi liegt zu Hause auf ihrem Bett und weint. Sie weiß nicht, was sie tun soll. Einerseits will sie auf ihre Eltern hören anderseits will sie zu ihrer Freundin halten. Dann kommt ihre Mutter in ihr Zimmer. Sie meint, daß es ihr egal wäre. Also entscheidet sie sich für Esther.

Als sie das tat, wußte sie nicht, was alles auf sie zukommt. So handelte sie sich ziemlich viele Probleme ein. Zunächst können die beiden Mädchen die politische Realität, die auch immer stärker in ihren Kinderalltag eindringt, noch wegschieben. Doch die Schikanen gegen Juden und Andersdenkende nehmen mehr und mehr zu. Eines Tages wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Zur Autorin

Tilde Michels wurde in Frankfurt am Main geboren. Nach einem Fremdsprachenstudium lebte sie einige Zeit in Frankreich und England. Seit vielen Jahren wohnt sie in München, schreibt Kinder- und Bilderbuchtexte, übersetzt und arbeitet für Funk und Fernsehen. Inzwischen sind von ihr mehr als 40 Bücher erschienen, die häufig ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt wurden. Einige ihrer neueren Titel heißen:

Für die Beiden Bücher "Freundschaft für immer und ewig?" und "Lena vom Wolfsgraben" bekam sie 1992 den Zürcher Kinderpreis.


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