Gotteshäuser

Mit zunehmender Industrialisierung in Beuel und wachsender Bevölkerungszahl entstand auch der Wunsch nach Erbauung von Kirchen verschiedener Konfessionen.

Seit 1890 besteht die Kirche St.Josef als älteste Kirche in Beuel, da die Katholiken hier stets in der Mehrheit waren.

Die protestantische Kirche wurde 1892 erbaut, nachdem eine eigene lutherische Gemeinde gegründet worden war. Bis zu diesem Zeitpunkt nahmen die Angehörigen dieser Kirche an Gottesdiensten in der Ev. Kirche in Oberkassel teil.

1903 entstand die jüdische Synagoge an der Wilhelmstraße in Beuel. Im Jahr 1938, zum Zeitpunkt der Zerstörung der Synagoge durch Brandstiftung im Rahmen der Progrome zur Zeit nationalsozialistischer Herrschaft, lebten in Beuel 140 jüdische Bürgerinnen und Bürger. 1940 wurden 46 von ihnen zwangsinterniert und in Konzentrationslager gebracht. Ruth Levine flüchtete, wie viele andere Juden, nach Amerika und stiftete ein Denkmal, das heute an der Stelle steht, wo früher die Synagoge war.

Von besonderer überregionaler Bedeutung sind die Doppelkirche in Schwarz-Rheindorf und das Kloster St.Adelheid. Die zuletzt im Kloster lebenden 12 Nonnen (Karmelitinnen) siedelten 1998 in ein anderes Kloster um. Über die weitere Verwendung des Klostergebäudes ist noch nicht entschieden.


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Stand: 15.01.1998
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