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MINT-Schule

Känguru Wettbewerb 2024 - Ein Interview

Jedes Jahr findet an der IGS der Känguru Wettbewerb statt, ein Mathetest mit vielen kniffligen Aufgaben, an denen sich motivierte Schülerinnen und Schüler aller Klassen den Kopf zerbrechen können. Letztes Jahr stach ein Schüler besonders heraus: Lasse aus der Klasse 6d. Er erzielte ein Ergebnis von unglaublichen 91,5 Punkten. Zwei Schüler (Jakob, Frederic) aus der Q1, die ebenfalls am Känguru Wettbewerb teilnahmen, haben ihn interviewt.

Interview mit Lasse

Frederic: Hallo Lasse. Danke erstmal, dass du dieses Interview mit uns machst.
Lasse: Hallo.
Jakob: Weißt du noch, wie viele Punkte du hattest?
Lasse: Ich glaube, ich hatte 91,5.
Jakob: Oh wow. Wir beide waren auch mal ganz gut, aber so gut glaube ich nicht.
Frederic: Hast du dich auf den Wettbewerb vorbereitet?
Lasse: Also, in der Grundschule haben wir das relativ viel trainiert. Dort haben wir Tests als Übung bekommen. Also haben wir uns ziemlich viel darauf vorbereitet. In der IGS haben wir nicht geübt.
Jakob: Und das war auch als Vorbereitung für den Känguru-Test gedacht?
Lasse: Ja.
Jakob: Auf welcher Grundschule warst du?
Lasse: Auf der Gottfried-Kinkel-Schule in Oberkassel.
Frederic: Hast du schon immer beim Känguru Wettbewerb mitgemacht?
Lasse: Erst ab der vierten. In der dritten war das noch schwierig wegen Corona. Der jetzt war also der dritte.
Frederic: Hast du Spaß an Mathe oder bist du einfach nur gut darin?
Lasse: Beides irgendwie.
Jakob: Hast du dich zuhause selbst auf den Test vorbereitet?
Lasse: Ich habe zuhause ein paar Sachaufgaben mit der Anton-App geübt, aber nicht so viel.
Frederic: Hast du alle Aufgaben geschafft?
Lasse: Also, ich habe zwei Aufgaben weggelassen, weil man ja Abzüge bekommt, wenn man eine Aufgabe falsch hat und wenn man sie nicht hat, bekommt man einfach keine Punkte. Ich wollte kein Risiko eingehen.
Jakob: Warst du schon immer so gut in Mathe?
Lasse: Als ich klein war, hat meine Oma mir immer so ein Buch mit Zahlen vorgelesen, weil ich unbedingt bis hundert zählen können wollte. Da war ich 3 Jahre alt.
Jakob: Konntest du dann auch schon so früh lesen?
Lasse: Meine Oma hat mir vor allem Mathe so früh beigebracht, weil meine Oma Mathe-Lehrerin war.
Frederic: Bist du in allen Fächern so gut?
Lasse: Am besten bin ich in Mathe und Deutsch und in den anderen Fächern bin ich auch gut, also schon.
Jakob: Wie war das für dich in der Grundschule, wenn die anderen Kinder gerade angefangen haben mit Zahlen zu rechnen und du schon im Zahlenraum bis hundert gerechnet hast?
Lasse: Also, bei so Arbeitsblättern bin ich eigentlich nie so weit gekommen, weil ich immer eher der Typ war, bei dem dann das meiste richtig war, dafür war ich aber nie als erster fertig.
Jakob: Aber die Aufgaben waren dann doch bestimmt viel zu einfach für dich.
Lasse: In meiner Klasse gab es noch zwei weitere Kinder, die auch ziemlich gut in Mathe waren. Und dann gab es schwierigere Aufgaben für uns, wie in der IGS die IGSperten-Aufgaben.
Jakob: Und da bist du dann auch an deine Grenzen gestoßen?
Lasse: Ja, die waren schon gut.
Jakob: Hattest du manchmal Probleme mit anderen Kindern, die nicht so schlau waren?
Lasse: Nee, also eigentlich nie, also das war eine total nette Klasse.
Kristian Becker (Lasses Deutschlehrer) im Hintergrund: Womit hast du denn Probleme?
Lasse: Mein Platz ist manchmal so unaufgeräumt.
Jakob. Möchtest du sonst noch irgendwas loswerden?
Lasse: Nö.
Jakob: Ja dann, vielen Dank.
Frederic: Vielen Dank.
Lasse: Gerne.

Mathe-Tag 2024

Am Montag, den 06.05.2024 ging es für einige Schüler:innen der Jahrgangsstufe 6 und 7 nicht in den regulären Unterricht, sondern in verschiedene Mathe-Workshops. Dort untersuchten die Schüler:innen unter Anleitung der Studierenden vom Hausdorff Center for Mathematics (HCM) der Uni Bonn unter anderem was das Haus vom Nikolaus mit Mathematik zu tun hat. Während sich die 6. Klässler:innen im zweiten Teil des Workshops zunächst in der Theorie und dann auch ganz praktisch mit platonischen Körpern beschäftigten, untersuchten die 7. Klässler:innen Fraktale und stellten eigene Fraktale mit Nagellack her.

Die Schüler:innen haben mit Begeisterung an den mathematischen Aufgaben geknobelt und waren überrascht über die neu entdeckten Seiten der Mathematik. Ihre Rückmeldungen an die Studierenden zeigten, dass sie sich auch im kommenden Jahr einen Mathe-Tag wünschen.

MINTco@NRW

MINTco@NRW - Unter dem etwas kryptischen Namen verbirgt sich ein Projekt der besonderen Art: Schüler:innen des 8. Jahrgangs erhalten durch Kooperation mit einem Unternehmen aus der Wirtschaft die Aufgabe, Lösungen zu einer realen Problemstellung des Unternehmens zu entwickeln.

Dabei arbeiten sie mit Schüler:innen aus den USA zusammen und nutzen auch die dazu notwendigen Kommunikationsmittel – Email, Video-Konferenzen etc. Am Ende des Projektes, das von Januar bis Mai durchgeführt wird, steht eine Präsentation der erarbeiteten Lösungsvorschläge – unter anderem vor Vertretern der Wirtschaft. Unterstützt wird das Projekt sowohl vom Ministerium für Schule und Bildung als auch von den Universitäten Siegen und Köln.

Wir freuen uns, dass unsere Bewerbung angenommen wurde und wir somit als eine von drei Schulen in NRW die Chance haben, neue Wege der Bildungsarbeit beschreiten zu können.

Neues von der GemüseAckerdemie der IGS

Am Donnerstag, 18.04.2024 wurde auf dem Gemüseacker der IGS fleißig gepflanzt, gesetzt und gesät. Mit der Unterstützung der AckerCoachin Christina Ollesch von Acker e.V. und ihren Lehrpersonen haben die Schüler:innen der Klassen 5B, 5D, 5E und 5F jeweils neun Ackerbeete bepflanzt.

Es wurden Kartoffeln gesetzt, Gemüsezwiebeln gesteckt, Radieschen-, Möhren-, Schwarzwurzel-, Kresse-, Zuckererbsen-, Pastinaken-, Rauken und Buschbohnensamen gesät und als Jungpflanzen Fenchel, Kohlrabi, Palmkohl, rote und gelbe Beete, Mangold, Romanasalat, Kopfsalat und Pflücksalat gesetzt!

Ab jetzt geht es um die Pflege der Beete, um die sich einmal in der Woche gekümmert werden muss …

Interessantes aus den MINT-Fächern

Zuwachs bei den IGS Hühnern

Vier neue Hühner wurden vom Hühnerdienst auf dem Kleintiermarkt in Kommern gekauft

MINT SCHULE NRW Rezertifizierung

Wir haben es wieder geschafft!

Im Rahmen einer Feierstunde auf dem Campus Unteres Schloss der Universität Siegen wurde am 15.06.2023 der IGS Bonn-Beuel, vertreten durch Frau Schmiing und Herrn Neubauer, erneut das Gütesiegel MINT SCHULE NRW verliehen. Hier geht es zur Pressemeldung der Universität Siegen.

Wir freuen uns über die erneute Verleihung des Gütesiegels, welches wir durch das vielfältige Angebot und die Arbeit unserer Schule im MINT-Bereich sowie einem durchgeführten Schulaudit "verteidigt" haben.

Das Audit fand Ende Mai statt. In diesem wurde der MINT-Bereich in Form unserer MINT-Lehrpersonen, IGS Schüler:innen und Vertreter:innen unserer Kooperationspartner durch die Auditor:innen auf Herz und Nieren geprüft. Schlussendlich hat sich der Einsatz aller Beteiligten ausgezahlt und wir wurden mit der Rezertifizierung unserer Schule belohnt.

Das Känguru der Mathematik

Wer schon länger auf die IGS geht, kennt es schon: Einmal im Jahr findet der Känguruwettbewerb statt. Der Wettbewerb beinhaltet mathematische Aufgaben und Rätsel die man gut lösen kann, wenn man Interesse am knobeln hat.

In der Regel nehmen jährlich circa 150 Schüler:innen aus allen Jahrgängen an dem Wettbewerb teil. Das entspricht ungefähr 10% der Schülerschaft.

Jacqueline Hambuch organisiert den Wettbewerb an unserer Schule und freut sich über alle interessierten Schüler:innen.

Frau Gohly lässt die IGS-Bienen los!

Schon seit 2018 hat die IGS eigene Bienenvölker, welche durch die Bienen AG, geleitet von Sonja Gohly, betreut werden.

Die AG beobachtet jede Woche, wie die Bienen über das Jahr leben. Dabei lernen sie, welche Arbeiten zu bestimmten Zeiten zu erledigen sind.

Im Spätsommer müssen die Bienen auf den Winter vorbereitet werden, damit sie genug Futter haben. Ab dem Frühjahr muss wöchentlich kontrolliert werden, ob das Volk schwärmen will. Das gilt es zu verhindern. Natürlich wird dann auch nachgeschaut, wie viel Honig die Bienen schon gesammelt haben. Eine weitere wichtige Sache ist es, auf den Befall von Varroamilben zu achten. Dieser muss so gering wie möglich gehalten werden, damit das Volk gesund bleibt.

Am Ende des Schuljahres wird gemeinsam Honig geschleudert. Das ist der Höhepunkt des Bienenjahres für die Teilnehmer:innen der Bienen AG.

Küken sind geschlüpft - hier sind die ersten Fotos!

Junge Pflanzen für den Schulacker

Am 19.04.23 wurde der Schulacker besät und mit jungen Pflanzen bepflanzt. Gemeinsam mit ihren Tutor:innen, AckerCoaches des Acker e.V.s und AckerBuddys (Eltern der Klassen 6D und 6E und Schüler:innen der Oberstufe) haben die Schüler:innen der Klassen 5F, 6B, 6D, 6E und 6F insgesamt vierzig Ackerbeete bepflanzt. Die Schüler:innen können sich im Sommer über eine große Vielfalt an Gemüse freuen. Sie haben Kresse, Radieschen, Möhren und Erbsen ausgesät, Kartoffeln, Kohlrabi, Sellerie, rote und gelbe Beete, Mangold, Palmkohl, Fenchel und verschiedene Salate gesetzt und Speisezwiebeln gesteckt.

Die Schüler:innen hatten viel Spaß dabei die Klassenräume zu verlassen und an den Ackertagen ihr eigenes Gemüse anzubauen. Den weiteren Weg bis zur Ernte werden sie nun weiter voller Vorfreude begleiten.

Eine Murmelbahn aus dem WP-Unterricht

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Aktivitäten im Bereich der Lernwerkstätten BONNEUM

Wir sind Teil des Netzwerkes BONNEUM, das in Bonn Forscher-Lernwerkstätten aufbaut, vernetzt und so selbstbestimmtes, eigenverantwortlich und forschend-entdeckendes Lernen fördert. Schüler:innen haben hier die Möglichkeit, eigene Lernwege zu finden, selbstständig Theorien zu entwickeln und neue Erkenntnisse über bestimmte Phänomene zu gewinnen.
Räumlich können zwei zentrale Forscherwerkstätten und 8 „Satelliten“ als Lernorte genutzt werden.

Wir arbeiten eng mit der Lernwerkstatt Om Berg zusammen, mit der wir gemeinsam das Forscherprojekt „Luft“ entwickelt haben und zur Zeit eine weitere Lernwerkstatt zum Thema „Farben“ entwickeln.

Im September 2022 konnten wir das erste Mal die neu eröffnete Lernwerkstatt mit Kindern aus der 5A und 5D besuchen und vor Ort fleißig zum Thema „Luft“ forschen sowie die Holzwerkstatt nutzen.

Im Januar 2023 bekamen wir eine ganz besondere Einladung zu einem Überraschungs-Forscherevent. Gemeinsam mit einigen Schüler:innen der GGS Om Berg bekamen wir eine Aufgabe digital per Videokonferenz von Professor Hartmut Wedekind aus Berlin gestellt: „Baut ein Fahrzeug, das selbstständig (ohne Anschubsen) mindestens drei Meter geradeaus fahren kann." Sofort begannen die Kinder hochmotiviert zu tüfteln und konstruierten so tolle Fahrzeuge mit kleinen Motoren mit Propellerantrieb. In der Videokonferenz wurden weitere Schulen zugeschaltet, die Ergebnisse im Anschluss präsentiert und die Arbeit reflektiert.

Im März 2023 kamen nun die „Großen“ erstmals in den Genuss des forschend-entdeckenden Lernens. Wir besuchten diesmal mit der 8C das Bonneum in der Rölsdorfstraße in Bonn-Beuel. Diesmal wussten wir schon vor dem Start, zu welchem Thema wir forschen würden, so dass wir schon auf der Fahrt dorthin Eindrücke zum Thema  „Verbindungen“ bewusst wahrnehmen konnten.
Einen ganzen Vormittag hatten wir Zeit, Brücken und Türme zu bauen, Klebstoffe herzustellen, Kekse zu backen, Vogel- oder Spinnennetze oder auch Schnurtelefone und Kegelbahnen zu planen, das Mauerbauen auszuprobieren und zu optimieren. Alles das konnte selbstständig erforscht werden.

IG-KresS

In unserer kleinen Schülerfirma IG-KresS im AG-Bereich beginnen wir beim

● Kauf der Kresse- und Kräutersamen,

● pflegen die Pflänzchen und auch die Käufer:innen,

● liefern Bio-Kresse und Bio-Rucola aus,

● betreiben eine Bewässerungsanlage

● und schreiben Lieferscheine und Rechnungen.

Aber nicht nur das, wir

● forschen an neuen Zusammensetzungen für unser Wachstumssubstrat,

● gestalten unseren Kresse-Raum kreativ,

● säen Gemüsesamen, um die Jungpflanzen zu ernten,

● beobachten Pflanzen unter unterschiedlichen Wachstumsbedingungen,

● belohnen uns ab und zu mit leckerem selbstgemachten Kresse-Kräuterquarkdip und frischem Gemüse.

Workshop zur Quantenverschlüsselung am 23.2.2023

Bericht von Gerhild Kohring

Am 23.2 fuhr der Physikgrundkurs der Q1 zum Deutschen Museum in Bonn und hatte dort einen spannenden Workshop zur Quantenverschlüsselung. Drei Mitarbeiter der Tüftelakademie aus Berlin zeigten uns, wie die Quantenphysik die Verschlüsselung von Daten absolut sicher machen kann.

Dazu durften wir erst ein paar verschlüsselte Daten knacken und es wurde schnell klar, dass herkömmlich verschlüsselte Daten leicht zu knacken sind. Mit der Quantenverschlüsselung werden Daten über elektromagnetische Wellen übertragen und die Quantenverschränkung erzeugt zwei Photonen mit entgegengesetzter Polarisationsrichtung des Lichts. Ein unbemerktes Abfangen der Signale ist unmöglich, da die Verschränkung dabei zerstört wird.

Diese Quantenverschlüsselung konnten wir mit der Qey-Gen-Box simulieren - siehe Bild:

Eine Münze kann in zwei verschiedene Schlitze (Basis 1 oder 2) eingeworfen werden und kommt dann auch zufällig an zwei verschiedenen Stellen wieder raus. Die Wege der Münze sind aber unterschiedlich und beim ersten Weg wird die Münze gedreht, beim zweiten Weg nicht, was die Polarisation simulieren soll.

Wenn ein Spion die Münze abfängt und wieder in einen Schlitz steckt, weiß er nicht, ob die Münze gedreht wurde. Nach der Übertragung können die Sender und Empfänger der Daten offen austauschen, mit welcher Orientierung die Münzen in welche Schlitze geworfen wurden und welche Orientierung am Ende vorlag. Wenn das Signal abgehorcht wurde, so wird es unmöglich sein, die Orientierung jedes Mal richtig zu übermitteln und ein Abhorchen fällt sofort auf.

Das war ein sehr tolles Beispiel dafür, wie cool Physik sein kann. Das dürfen wir häufiger erleben.

Bildquelle: https://tueftelakademie.de/wp-content/uploads/2022/02/qey-gen-mit-listen-1024x962.jpg

Besuch des Metal - Trucks an der IGS

Am 26./27. Januar 2023 war es wieder soweit, der InfoTruck der Metall- und Elektro Berufe machte bei uns Station. Da nur 5 Termine im Angebot waren, wurden die WP Technikkurse der Jahrgänge 9 und 10 und ein WP Naturwissenschaftskurs ausgewählt. In dem gigantischen Truck wurden zunächst im Obergeschoss die Berufsfelder vorgestellt und es gab Gelegenheit für weitere Nachfragen. Es war verblüffend, wie wenig die Bedeutung und der Umfang dieser Berufsfelder uns Schüler:innen bekannt war. Anschließend ging es ins Mitmach-Labor - beeindruckend! Es standen eine programmierbare CNC Fräsmaschine oder auch ein lernfähiger Roboter der Generation Industrie 4.0 zur Verfügung und zog uns in ihren Bann. Daneben gab es auch einfachere Anlagen und Stationen, so dass für jeden etwas dabei war – aber da war die Zeit auch schon um.

Zum Glück gibt es ja noch weitere Chancen, der Zukunftswelt der Technik zu begegnen, wie dem Science Truck der Hans-Riegel-Stiftung oder der Ausstellungschiff MS Wissenschaft, dass jährlich in Bonn Station macht. Vielleicht haben wir ja Glück, denn diese Welt ist ja sonst nur theoretisch erfahrbar.

Wissenschaftsschiff und Bioökonomie

Im Wissenschaftsjahr 2020 legte die beeindruckende MS Wissenschaft mit ihrer großen Ausstellung in Bonn an. Diese widmete sich der Bioökonomie. Unter diesem Überbegriff werden unterschiedliche Denk- und Handlungsansätze gebündelt, die allesamt auf eine biobasierte Wirtschaftsweise abzielen. Die Ressourcen kommen dabei aus der Natur, sind also
Pflanzen, Tiere oder Mikroorganismen. Beispiele sind Treibstoff aus Algen oder Kunststoff aus Pflanzenstärke.
Es gab viele interessante Exponate zu entdecken. Besonders beindruckt waren wir über die Möglichkeit T-Shirts aus Kaffeesatz herzustellen oder Sitzhocker aus Popcorn zu fertigen. Aber genauso interessant war auch, dass man aus Pilzen Waschmittel herstellen kann oder mit Düften statt Pestiziden Schädlinge in Wald und auf den Feldern bekämpft werden können.
Insgesamt war es ein sehr lehrreicher Vormittag auf dem Wissenschaftsschiff.
Einen Eindruck von der Ausstellung bekommt man, wenn man den Link anklickt. https://youtu.be/Q1YQqy1BW2c

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